Häufige Fragen (FAQ)


Wie ist das mit Röntgen- Kontrastmitteln (KM) ?                                                                  

  • Ein Kontrastmittel dient zur besseren Abgrenzbarkeit und Unterscheidung von Strukturen bei verschiedenen Untersuchungsverfahren. Ohne Kontrastmittel, das zum Teil für den Magen - Darm- Trakt als flüssige Suspension getrunken wird,  bei verschiedenen Darmuntersuchungen aber auch über eine Sonde durch Nase/Mund oder über einen Schlauch über den Anus eingeführt wird, oder bei den CT- oder MRT- Untersuchungen als venöse Injektion über eine Armvene gegeben wird, sind bestimmte Strukturen nur schlecht oder gar nicht sichtbar und erst durch das Kontrastmittel (KM) abgrenzbar und interpretierbar. Somit wird die diagnostische Sicherheit mit KM erhöht.
  • Es ist gut verträglich und wird in eine Armvene gespritzt
  • Im CT werden je nach Fragestellung 80- 150 ml mit einer Injektionsgeschwindigkeit von ca. 2- 5 ml/sec über eine  in die Armvene gelegte Flexüle (Nadel, Kanüle aus Teflon) appliziert , im MRT je nach Gewicht bis 20 ml
  • dabei kann ein vorrübergehendes Wärmegefühl auftreten, manchmal auch ein etwas bitterer Geschmack
  • Im Regelfall wird das Kontrastmittel sehr gut vertragen . In äußerst seltenen Fällen kann es allerdings zu allergischen Reaktionen führen. Diese sind jedoch meist gering ausgepägt mit Quaddelbildung oder Hustenreiz.
  • Bei bekannter Allergiebereitschaft oder Unverträglichkeit von Jod ( ist im  CT-  und Röntgen- Kontrastmittel enthalten), ist dieses vorher dem Arzt oder der Assistentin zu sagen und es kann eine sogenannte Prämediaktion vorgenommen werden, die die Allergiebereitschaft herabsetzt.
  • Da im Röntgen- Kontrastmittel Jod enthalten ist, sollten Schilddrüsenerkrankungen angegeben werden.
  • Auch eine eingeschränkter Nierenfunktion sollte bekanntgegeben werden, da das Kontrastmittel über die Nieren ausgeschieden wird.
  • Am Tag der Untersuchung sollten Sie vorher und nachher viel trinken, um die Ausscheidung zu unterstützen.
  • siehe auch Aufklärungsbögen

Und MRT- Kontrastmittel ?

  • Es ist sehr gut verträglich
  • Es werden nur bis ca. 20 ml in eine Armvene gespritzt
  • Allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten treten noch seltener als bei Röntgenkontrastmitteln auf.
  • Da nur geringere Mengen gegeben werden, ist es vergleichsweise zu den Röntgenkontrastmitteln weniger nierenschädlich, aber auch hier ist eine Rücksprache bzw. Information ihres Arztes nötig.
  • Es enthält kein Jod
Schaden die Röntgenstrahlen ?                                                                                          
  • Prinzipiell sind Röntgenstrahlen schädlich.
  • Bei der Röntgen- Diagnostik werden jedoch so geringe Dosen angewendet, die im Bereich der jährlichen natürlichen Strahlenexposition liegen. Auch bei Langstreckenflügen ist man zum Teil  vergleichbaren Dosen ausgesetzt. Bei einigen Fragestellungen und Untersuchungen ( z. B. bestimmte CT- Untersuchungen ) kann die Dosis allerdings etwas höher sein. Generell werden die Röntgenstrahlen jedoch gezielt mit optimaler Nutzen/Risikoabwägung eingesetzt.
  • In Abhängigkeit von der diagnostischen Fragestellung werden die geeigneten Verfahren mit der möglichst geringsten Dosis benutzt.
Ist Ultraschall gefährlich ?                                                                                                 
  • Nein
Und MRT ?                                                                                                                       
  • Nein. Es werden keine Röntgenstrahlen angewendet
  • Einschränkungen gibt es aber bei metallischen Fremdkörpern (Splitter), Implantaten und elektronischen Hilfsgeräten wie Herzschrittmacher und -Defibrillatoren, bei anderen elektronischen Geräten wie Hörgeräte, Medikamentenpumpen. Im Allgemeinen unbedenklich sind Implantate wie Gelenk- Endoprothesen, Gefäßersatz - oder Stützen (Bypässe,Stents) und neue Herzklappen. Bitte teilen Sie uns ein Vorhandensein  von Körperersatzteilen vor der Untersuchung mit (siehe Aufklärungsbogen vor der Untersuchung)

Wie oft muß ich zur Kontrolluntersuchung ?                                                                       

  • Das hängt natürlich vom Krankheitsbild und der Diagnose ab.
  • Bei fraglichen Befunden und zur Verlaufskontrolle unter Behandlung variiert die Zeitspanne zwischen 8- 12- 26- 52 Wochen.
Was muß ich zur Untersuchung beachten ? Was muß ich mitbringen ?                                    
  • Das ist natürlich von der Art der Untersuchung abhängig.
  • Bei der Anmeldung erhalten Sie ein Merkblatt mit den wichtigsten Daten oder fragen Sie einfach nach. Für eventuelle Untersuchungen  mit Kontrastmitteln erhalten Sie einen Aufklärungsbogen, den Sie bitte durchlesen und ausgefüllt mit zur Untersuchung mitbringen. Er gilt dann als Einverständniserklärung zur Untersuchung. Die genauere Aufklärung und Beantwortung Ihrer Fragen erfolgt mit dem Arzt vor Ort.
Wie kann ich mich anmelden, einen Termin abstimmen ?                                                     
  • Sie können einen Termin direkt an der Anmeldung zu den Öffnungszeiten abstimmen.
  • Aber auch telefonisch unter 0335/504675 sind Termine zu erfragen.( 08:00- 12:30 und 13:30 - 18:00 , Freitags bis 16:00)
Was mache ich mit den Röntgenbildern ?                                                                            
  • Wir geben Ihnen die Röntgenbilder in den meisten Fällen direkt nach der Untersuchung und Befundung mit, damit Sie diese Ihrem behandelndem Arzt zeigen können oder schicken sie direkt zu diesem. Die Bilder sind sorgfältig zu behandeln, vor allem nicht feucht werden lassen und nicht knicken. Bringen Sie bitte Voruntersuchungen zu den aktuellen Untersuchungen mit, weil eventuelle Vergleiche im Verlauf wichtig sind.
  • Bilddaten von CT und MRT werden bei uns digital archiviert und werden auf Nachfrage als CD ausgehändigt oder dem zuweisenden Arzt übermittelt.
Erhalte ich den Befund gleich mit ?                                                                                   
  • Da der Befund zunächst diktiert und dann geschrieben wird, ist es bei der Fülle der Untersuchungen nicht immer möglich, den Befund gleich mitzugeben. In akuten Fällen bekommen Sie jedoch einen Kurzbefund in die Hand. Der schriftliche Befund geht Ihrem überweisenden Arzt per Post/Kurier oder per Fax/ e-mail oder vorab telefonisch zu.

Wie läuft die Untersuchung im Einzelnen ab ?

  • Das hängt von der jeweiligen Untersuchung ab. Bei der Anmeldung oder vor der Untersuchung bekommen Sie einen Aufklärungsbogen ausgehändigt, in dem die wichtigsten Schritte beschrieben sind. Bitte beantworten Sie die ergänzenden Fragen z.B. nach Unverträglichkeiten, Allergien usw. Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Assistentin oder den Arzt.
  • Auf jeder Seite  dieser Homepage sind Hinweise auf weitere ausführliche Informationen zu den entsprechenden Untersuchungen verlinkt.
Was bedeutet IGEL ?                                                                                                        
  • IGEL oder IGel steht für Individuelle Gesundheitsleistungen. Dabei handelt es sich um Leistungen in der Vorsorge- und Service- Medizin, die von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht übernommen werden. Diese Leistungen muß der Patient privat bezahlen. Die Preise richten sich dabei nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Schmerztherapie im CT ? Wie geht das?

  • Bite schauen Sie unter der Rubrik Abläufe / CT oder in den jeweiligen Aufklärungsbögen nach.