Untersuchungsablauf in der CT 

        Aufklärungsbogen diagnostisches CT (PDF)

                Aufklärungsbogen CT- gestützte Facetteninfiltration (PDF)

        Aufklärungsbogen CT- gestützte PRT- periradikuäre Therapie (PDF)


Die Computertomografieuntersuchung findet in einem speziellen Raum statt. Dort sthet der Computertomograf, ein spezielles Röntgengerät, das einem Ring ähnelt (Gantry). In diesem Ring befindet sich eine spezielle Röntgenröhre, in der ein Röntgenstrahl erzeugt wird, der durch unterschiedliche Untersuchungstechniken auf verschiedene Breiten von ca. 1 - 5 mm Dicke begrenzt (kollimiert) wird. Während der Aufnahme umkreist die Röntgenröhre in dem Ring die zu untersuchende Region und strahlt dabei die Röntgenstrahlung aus. Zur gleichen Zeit fährt der Tisch langsam vor, so daß die Untersuchungsregion dadurch spiralförmig durch den Röntgenstrahl durchleuchtet wird. Genau auf der gegenüberliegenden Seite der Röhre befindet sich das Detektorelement, welches den durch die Körperregion hindurchgetretenden Röntgenstrahl empfängt. Dieser ist durch den Durchtritt durch die verschiedenen Körperschichten mit den dazwischen liegenden Organen duch die unterschiedliche Dichte der Organe unterschiedlich geschwächt. Aus diesen Schwächungsparametern des aufgenommenen Bildes werden schließlich durch rel aufwendige Rechenverfahren die letzlich entstehenden Bilder für die Diagnostik errechnet, gespeichert und an die Befundungsstationen verteilt, wo sie u.a. auch noch weiterverarbeitet werden und dann zur Erstellung des Befundes durch den Arzt dienen.

Sie als Patient werden in den Untersuchungsraum gebeten, wo mit Ihnen noch einmal kurz das Procedere der Untersuchung beprochen wird. Für Bauch und Brustkorbuntersuchungen legen Sie die Oberbekleidung, Ketten und Ringe ab. Für alle anderen Untersuchungen wird nur die jeweilige Region freigemacht. Dann werden Sie von der MTRA auf dem Untersuchungstisch gelagert. In dieser Position müssen Sie während der Untersuchung ganz still liegen. Für spezielle Untersuchungen, insbesondere im Bauch und Brustkorb- und Halsbereich ist es meist nötig, ein sogenanntes Kontrastmittel zu applizieren. Dieses wird über eine zuvor in einen Armvene gelegte kleine Teflon- Verweilkanüle durch einen Injektionsautomaten mit konstantem Fluß zwischen 2- 5 ml/sec. injeziert. Das Kontrastmittel enthält Jod, welches durch seine höhere Dichte zu einem Kontrastanstieg in verschiedenen Organen führt, wodurch weitere Parameter zur Detektion von eventuellen Organveränderungen mit in die diagnostische Auswertung aufgenommen werden können, die letztendlich die Sicherheit einer Diagnose erhöhen. Weitere Hinweise zum Kontrastmittel (KM) stehen im Aufklärungsbogen.

Liegen Sie nun im Ring, werden Sie wiederum vornehmlich bei Bauch- und Brustkorbuntersucheungen ein Atemkommando erhalten, das Sie bitte befolgen. In dieser Zeit läuft dann auch das Kontrastmittel ein. Dabei aknn ein leichtes Wärmegefühl auftreten. Sollten Sie die Luft bis zum Kommando "Weiteratmen" nich so lange anhalten können, bis ca. 20 sec., dann atmen Sie bitte flach weiter. Während Sie durch den schmalen Ring fahren, strahlt die Röhre und es werden die Daten erzeugt. Entsprechend den Untersuchungsparametern, die sich natürlich für die verschiedenen Körperregionen unterscheiden dauert die gesamte Untersuchung mit Lagerung und Planung  insgesamt zwischen 5 und 15 min, wobei nur einige Sekunden lang der Röntgenstrahl aktiv ist.

Nach der Unetrsuchung setzen Sie sich, falls Sie Kontrastmittel erhalten haben, noch einige Minuten in den Wartebereich. Die Flexüle im Arm bleibt noch während dieser Zeit drin und wird erst kurz vor der Verabschiedung gezogen, da in äußerst seltenen Fällen das Kontrastmittel nicht vertragen wird und dann noch ein venöser Zugang für evtl. Therapieoptionen zur Verfügung steht. Ggf. erhalten Sie nach der Untersuchung auch die Bilddaten für Ihren weiterbehandelnen Arzt auf einer CD. Der Befund wird Ihrem Arzt in 2- 3 Tagen zugeschickt, bzw. in akuten oder dringenden Fällen mit Ihrem Arzt telefonisch besprochen oder Ihnen als Befundbrief mitgegeben.